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Hospiz und Palliativ

Projekte und Forschung

Projekt "Im Sterben nicht allein gelassen"

Im Alltag vieler Menschen und Gemeinden kommt der Umgang mit Kranken, Sterbenden und Trauernden kaum vor. Er beschränkt sich oft auf das engste private Umfeld oder ist ein Thema der Seelsorger und Seelsorgerinnen, Fachdienste und spezieller Einrichtungen. Der Kontakt zwischen der Gemeinde oder einzelnen Menschen mit Erkrankten, Sterbenden, pflegenden Angehörigen und Trauernden geht verloren. Sie kommen häufig nur noch in Fürbitten und speziellen Ritualen vor. Es entsteht eine gegenseitige Sprachlosigkeit.

Mit dem Pilotprojekt „Im Sterben nicht allein gelassen“ laden wir interessierte Pfarrgemeinden ein, sich ein Jahr lang intensiv mit ihrem Umgang als Pfarrei mit Kranken, Sterbenden, pflegenden Angehörigen und Trauernden auseinander zu setzen und Möglichkeiten einer „tragfähigen Kultur des Miteinanders“ zu erproben. Das Projekt findet von Frühjahr 2016 bis Frühjahr 2017 und wird fachlich begleitet.

Flyer des Projektes "Im Sterben nicht allein gelassen"

Sie möchten mit Ihrer Pfarrei/Pfarrverband an dem Projekt teilnehmen oder haben Fragen? Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre Email ab sofort bis spätestens  5. Februar 2016:  

PR Norbert Kuhn-Flammensfeld
Leiter des Fachbereichs Hospiz und Palliativ,
Klinikseelsorger

Erzbischöfliches Ordinariat München
Dachauerstraße 50/III
80335 München
Tel. 089 2137-2318
nkuhneomucde

Dorothea Elsner
Diözesanrat der Katholiken
Geschäftsführerin Region Süd & Woche für das Leben

Erzbistum München & Freising
Tel. 089 2137-1461
delsnereomucde

Projekt "Kirchliche Seelsorge in Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung"

Von 2012 bis 2014 wurde ein Projekt der DBK zur Mitarbeit von Seelsorge in Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung durchgeführt. Dabei erwies es sich als sinnvoll, hauptamtliche kirchliche Seelsorger/innen mit einem Stundenkontingent von 10-15 Stunden zur Mitarbeit in den Teams zu beauftragen. Neben der Begleitung von Patienten und Angehörigen und der Koordination seelsorglicher Anfragen in Zusammenarbeit mit Pfarrseelsorgenden gehörte auch das Einbringen der Dimension Religiosität/Spiritualität in den Teams und die Begleitung der Teammitglieder zu den Aufgaben. Die Seelsorgenden in den Teams begleiteten dabei nicht selten Patienten und Angehörige, die den Kontakt zur Pfarrei verloren hatten. In Bayern beteiligte sich auch die evangelische Landeskirche am Projekt, so dass am Lehrstuhl für Palliativmedizin eine ökumenische Begleitforschung durchgeführt wird.  Inzwischen wurden in vielen Diözesen die Projektstellen verlängert bzw. verstetigt, so dass man von einem wichtigen Beitrag kirchlicher Seelsorge in den SAPV Teams sprechen kann.